Glocke am Löhe-Haus

von | Jul 28, 2020

Schon bevor die Gottesdienste im Löhe-Haus wegen der Corona-Pandemie entfallen mussten, verstummte die Glocke dort im Glockenturm: Der Klöppel musste ausgebaut und überarbeitet werden. Das war die Voraussetzung für den nunmehr erfolgten Einbau eines Elektro-Antriebes. Seit Mitte Juli kann nun die Glocke, die in ihrem Schlagton auf den Ton „fis“ gestimmt ist, wieder erklingen.

Diese Glocke wurde im Jahr 1730 in der Nürnberger Glockengießerwerkstatt des Christian Victor Heroldt – Spross einer berühmten Glockengießerdynastie – gegossen. Viele Jahre hing sie in der Glockenstube im Turm der Gunzenhäuser Stadtkirche St. Marien und diente im vorhandenen fünfstimmigen Geläut als sogenannte Taufglocke. Viele Jahre stand sie dann im Altarraum und hat – weil sie nicht mehr zum Gesamtklang der Stadtkirche passte – schließlich ihren Platz im Glockenturm am Löhe-Haus gefunden.

In den letzten Jahren wurde sie über ein Seil im Handbetrieb geläutet, so wie über viele Jahrhunderte hinweg alle Glocken. Wenn für Kinder das Läuten mit dem Seil ein besonderes Erlebnis darstellte, so war es doch für die Mesnerinnen im Löhe-Haus eine sehr mühsame Angelegenheit. Deshalb fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, auch diese Glocke in Zukunft elektrisch und per Fernbedienung zu läuten.

Die Kirchengemeindeglieder in der Ostvorstadt freuen sich, die Glocke wieder zu hören, denn sie ruft zu den Gottesdiensten, die jetzt wieder möglich sind, und begleitet sie auf dem Weg in den Gottesdienstraum. Ebenfalls erklingt sie während das Vaterunser gebetet wird und fordert somit die in der Kirche nicht Anwesenden zum Mitbeten auf.

Ein ganz herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern – darunter auch die Sparkasse Gunzenhausen – die zur Finanzierung mit beigetragen haben und noch beitragen werden. Denn Spenden werden auch weiterhin erbeten (Kennwort „Glocke“, IBAN „DE7576551540 0000 5726 10). Am 13. Juli war es nun endlich so weit: Nach einigen Corona-bedingten Verzögerungen kam Monteur Reinhold Rittmeier von der Turmuhrenfabrik Philipp Hörz (Neu Ulm), um den millimetergenauen Einbau der Läuteanlage vorzunehmen. Dabei handelt es sich um eine faszinierende Technik: Ohne Berührung, nur durch entsprechend induzierte Magnetfelder wird die schwere Glocke in Schwung gebracht. Das Einschalten erfolgt über eine Funkverbindung von einem kleinen Handsender aus: Die Mesnerin muss den Gottesdienstraum nicht mehr verlassen, um zum Gebet zu läuten!

Herzlichen Dank auch unserem Gemeindeglied Hans Schad für die Unterstützung beim Einbau und Harro Goy, der mit ihm zusammen das Gerüst aufgebaut hat.

Horst Kuhn

 

Nächste Veranstaltungen

Orgelmusik zur Marktzeit KMD Bernhard Krikkay
Gunzenhausen: Stadtkirche "St. Marien"
Gottesdienst
Hauptgottesdienst
Pfarrer Ekkehard Malcher
Gunzenhausen: Stadtkirche "St. Marien"
Gottesdienst im Löhe-Haus
Hauptgottesdienst
Dekan Klaus Mendel
Gunzenhausen: Löhe-Haus

Aktuell

Ev.-Luth. Dekanat
Was ist das?

Entscheider/innen

Verwalter/innen

Kirchenverwaltung

im dekanatsbüro

Zielgruoppen – Angebote

Jugendarbeit im Dekanat

Frauenarbeit

Menüpunkt

Menüpunkt

Freizeit und Tagungshäuser

Jugendhaus Brombachsee

Schwerpunktangebote

Ulauberkirche

Familienarbeit

Seelsorge in Heimen

Kirchenmusik

Gottesdienste:

Menüpunkt

Menüpunkt

Treffpunkte:

Jugend:

Menüpunkt

Familien & Kinder:

Menüpunkt

Gottesdienste:

Menüpunkt

Menüpunkt

LEER höhe ÜB

Gesprächskreise:

Menüpunkt

Senioren:

Stationen im Leben

LEER höhe ÜB

Musik machen

LEER höhe ÜB